Haushalt Guides

Haushalt lernen leicht gemacht: Von Wäsche waschen und richtig putzen bis zu Strom sparen und Müll trennen. Alles was du in deiner ersten Wohnung wissen musst.

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Niemand bringt dir bei, wie Haushalt eigentlich funktioniert — bis du plötzlich allein vor der Waschmaschine stehst. Diese Guides fassen das Wichtigste zusammen: kurze, praktische Anleitungen für alle, die zum ersten Mal selbst für Wäsche, Putzen, Mülltrennung und Stromkosten verantwortlich sind.

Der beste Einstieg hängt davon ab, was gerade ansteht. Türmt sich der Wäscheberg, starte mit Wäsche waschen lernen: Dort lernst du Temperaturen, Sortieren und die wichtigsten Pflegesymbole. Für eine dauerhaft saubere Wohnung ohne Stress lohnt sich Richtig putzen mit einem realistischen Putzplan — täglich fünf Minuten statt einmal im Monat Großaktion.

Und wenn die erste Stromrechnung ins Haus flattert, hilft dir Strom sparen: zehn Tipps, mit denen du bis zu 200 Euro im Jahr sparst, ohne auf Komfort zu verzichten. Jeder Guide ist in drei bis vier Minuten gelesen und sofort umsetzbar.

Erste-Wohnung-Checkliste

Interaktiv

Was brauchst du alles in deiner ersten Wohnung? Diese interaktive Checkliste hilft dir, an alles zu denken - nach Raum sortiert und zum Abhaken.

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Haushalt auf einen Blick

Die Werte, nach denen am häufigsten gesucht wird – kompakt an einer Stelle. Jede Zeile führt zum Guide mit der ausführlichen Erklärung.

Aufgabe Der Richtwert Wo es ausführlich steht
Buntwäsche, Alltagskleidung 30 °C Wäsche waschen
Handtücher, Bettwäsche, Unterwäsche 60 °C – tötet Bakterien zuverlässig ab Wäsche waschen
Empfindliches, Wolle, Seide 40 °C im Schonwaschgang, im Wäschenetz Waschsymbole
Bettwäsche wechseln alle 1 bis 2 Wochen Wäsche waschen
Putzen: täglich 5 Minuten – Geschirr, Arbeitsflächen Richtig putzen
Putzen: wöchentlich 1 Stunde – Staubsaugen, Böden, Bad Richtig putzen
Putzen: monatlich Fenster, Kühlschrank, Gründliches Richtig putzen
Stromverbrauch, eine Person ca. 125 kWh/Monat, rund 1.500 kWh/Jahr Strom sparen
Standby-Geräte bis zu 100 € im Jahr, vermeidbar Strom sparen
Glas trennen nach Farbe: Weiß, Grün, Braun – Blau und Rot zu Grün Müll trennen

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Häufige Fragen

Wie oft sollte man die Wohnung putzen?

Ein realistischer Putzplan trennt drei Ebenen: Täglich reichen etwa 5 Minuten für Geschirr spülen und Arbeitsflächen abwischen. Einmal pro Woche solltest du rund eine Stunde für Staubsaugen, Böden wischen und Bad reinigen einplanen. Monatlich kommen Aufgaben wie Fenster putzen und Kühlschrank auswischen dazu. So bleibt die Wohnung sauber, ohne dass eine große Putzaktion nötig wird.

Bei wie viel Grad wäscht man Handtücher und Bettwäsche?

Handtücher, Bettwäsche, Geschirrtücher und Unterwäsche wäschst du bei 60°C — diese Temperatur tötet Bakterien zuverlässig ab. Bunte Alltagskleidung kommt dagegen meist mit 30°C aus. Bettwäsche solltest du alle 1 bis 2 Wochen wechseln. Wichtig: Bei Handtüchern keinen Weichspüler verwenden, er macht sie weniger saugfähig.

Wie viel Strom verbraucht eine Person im Monat?

Eine einzelne Person verbraucht durchschnittlich etwa 125 kWh Strom im Monat, also rund 1.500 kWh pro Jahr — das entspricht etwa 40 bis 50 Euro monatlich. Die größten Stromfresser sind Kühlschrank, Waschmaschine und Fernseher. Allein Geräte im Standby-Modus können sich auf bis zu 100 Euro Stromkosten pro Jahr summieren.

In welcher Reihenfolge putzt man am besten?

Von oben nach unten und von hinten nach vorne. Also: erst aufräumen, dann Staub wischen an Regalen und Lampen, danach Oberflächen reinigen, dann Spiegel und Glas, und zum Schluss saugen und wischen. Der Grund ist einfach: Schmutz fällt nach unten, und wenn du den Boden zuerst machst, machst du ihn zweimal.

Welche Wäsche darf zusammen in die Maschine?

Getrennt wird nach drei Gruppen: Weiß, Bunt und Dunkel. Weißes mit Buntem zu waschen ist der häufigste Anfängerfehler, weil neue farbige Textilien in den ersten Wäschen abfärben. Innerhalb einer Gruppe entscheidet dann die niedrigste Temperatur, die auf einem der Pflegeetiketten steht – ein Teil, das nur 30 °C verträgt, gibt die Temperatur für die ganze Ladung vor.

Was gehört in den gelben Sack?

Verpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundstoffen: Plastikflaschen, Joghurtbecher, Konservendosen, Getränkekartons, Alufolie und Aluschalen, Styropor-Verpackungen, Chipstüten und Zahnpastatuben. Die Faustregel ist Verpackung, nicht Material – eine kaputte Plastikschüssel ist keine Verpackung und gehört in den Restmüll, auch wenn sie aus demselben Kunststoff besteht.

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