Wie viel Miete kann ich mir leisten?
Kostenloser Rechner: Nettoeinkommen eingeben und sofort sehen, welche Kalt- und Warmmiete zu dir passt - mit 30-Prozent-Regel, Ampel und Kaution. Ohne Anmeldung.
Redaktion Wohnstarter24 · Zuletzt aktualisiert:
Redaktionell geprüft
Faktenstand:
Prüfung: Wohnstarter24 Redaktion
Methodik: Die 30-Prozent-Regel ist ein Budget-Richtwert; Nebenkostenwerte wurden mit dem Betriebskostenspiegel 2024 des Deutschen Mieterbundes abgeglichen.
Deine Daten eingeben
Finanziell gut machbar!
Mit max. 30% deines Einkommens für Miete hast du genug Spielraum für andere Ausgaben und Sparen.
Machbar, aber eng
31-40% ist noch okay, aber du solltest dein Budget im Blick behalten. Wenig Spielraum für Unerwartetes.
Zu teuer!
Mehr als 40% deines Einkommens für Miete ist riskant. Suche nach einer günstigeren Wohnung oder teile dir eine WG.
Kaution
Die Kaution wird bei Einzug fällig und ist gesetzlich auf max. 3 Kaltmieten begrenzt. Du bekommst sie bei Auszug zurück.
Die 30%-Regel
Experten empfehlen, maximal 30% des Nettoeinkommens für Warmmiete auszugeben. So bleibt genug für Lebenshaltung, Freizeit und Rücklagen. In teuren Städten wird das oft schwierig - aber über 40% sollten es nicht sein.
Wie geht es für dich weiter?
Ich suche noch
Nimm den Betrag als Obergrenze in die Suche mit – Warmmiete, nicht Kaltmiete.
- Besichtigungs-Checkliste – 54 Prüfpunkte für den Termin
- Wohnungsbewerbung erstellen – Anschreiben und Selbstauskunft
- Wohngeld prüfen – falls die Miete knapp wird
Ich habe die Wohnung schon
Dann geht es um die Einmalkosten und die Verträge, die Vorlauf brauchen.
- Einzugskosten berechnen – Kaution, Umzug, Erstausstattung
- Internet anmelden – vier bis sechs Wochen Vorlauf
- Strom anmelden – rückwirkend nicht möglich
- Erste-Wohnung-Checkliste – Erstausstattung als PDF
Hat dir der Rechner weitergeholfen?
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Strom- und Gastarif zum Umzug vergleichen
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So funktioniert der Mietpreis-Rechner
Der Mietpreis-Rechner hilft dir einzuschätzen, ob du dir eine Wohnung finanziell leisten kannst. Gib dein monatliches Nettoeinkommen ein und wähle, ob die Miete als Warmmiete oder als Kaltmiete plus Nebenkosten angegeben ist. Der Rechner ermittelt daraus deinen Mietanteil am Einkommen und zeigt dir mit einer Ampel-Bewertung, ob die Wohnung in dein Budget passt.
Zusätzlich berechnet das Tool die fällige Kaution auf Basis der Kaltmiete und zeigt dir, wie viel Geld du nach Abzug der Miete monatlich übrig hast. Die 30-Prozent-Regel dient dabei als Richtwert: Liegt dein Mietanteil unter 30 Prozent, ist die Wohnung finanziell komfortabel. Zwischen 30 und 40 Prozent wird es eng, und über 40 Prozent wird es riskant.
Wie viel Miete bei welchem Nettoeinkommen?
Die Tabelle zeigt, welche Warmmiete nach der 30-Prozent-Regel zu deinem Nettoeinkommen passt und wo die Schmerzgrenze liegt. Die Werte sind Richtwerte - wer keinen teuren Kredit bedient und günstig lebt, kann etwas höher gehen; mit Auto, Unterhalt oder Ratenzahlungen solltest du darunter bleiben.
| Nettoeinkommen | Empfohlene Warmmiete (30 %) | Obergrenze (35 %) |
|---|---|---|
| 1.200 € | 360 € | 420 € |
| 1.500 € | 450 € | 525 € |
| 1.800 € | 540 € | 630 € |
| 2.000 € | 600 € | 700 € |
| 2.500 € | 750 € | 875 € |
| 3.000 € | 900 € | 1.050 € |
| 3.500 € | 1.050 € | 1.225 € |
| 4.000 € | 1.200 € | 1.400 € |
Gemeint ist immer die Warmmiete, also Kaltmiete plus Nebenkosten. Strom, Internet und Rundfunkbeitrag kommen zusätzlich dazu und liegen zusammen meist bei 70 bis 110 Euro im Monat für einen Einpersonenhaushalt.
Wie viel Miete können wir uns als Paar leisten?
Für zwei Personen gilt die 30-Prozent-Regel genauso – nur zählt das gemeinsame Nettoeinkommen. Der Vorteil: Eine Wohnung für zwei kostet keine doppelte Miete. Küche, Bad und Heizung werden geteilt, die Miete pro Kopf sinkt also, sobald ihr zusammenzieht.
| Gemeinsames Nettoeinkommen | Empfohlene Warmmiete (30 %) | Obergrenze (35 %) |
|---|---|---|
| 2.400 € | 720 € | 840 € |
| 3.000 € | 900 € | 1.050 € |
| 3.600 € | 1.080 € | 1.260 € |
| 4.200 € | 1.260 € | 1.470 € |
| 5.000 € | 1.500 € | 1.750 € |
| 6.000 € | 1.800 € | 2.100 € |
Strom, Internet und Rundfunkbeitrag liegen im Zweipersonenhaushalt bei rund 110 bis 160 Euro im Monat. Der Rundfunkbeitrag fällt pro Wohnung an, nicht pro Person, und bleibt bei 18,36 Euro. Bei den Nebenkosten steigen vor allem Wasser und Warmwasser mit der Personenzahl, Heizung und Grundsteuer dagegen kaum.
Verdient ihr sehr unterschiedlich, teilt die Miete besser nach Anteil am Gesamteinkommen als 50:50 – sonst trägt der geringer verdienende Part einen deutlich höheren Prozentsatz seines Einkommens. Wie das konkret aufgeht, rechnet der WG-Kosten-Rechner aus.
Kaltmiete und Warmmiete umrechnen
In Wohnungsanzeigen steht mal die Kaltmiete, mal die Warmmiete - vergleichen lässt sich das nur, wenn du beides auf denselben Nenner bringst. Die Formel ist simpel:
Kaltmiete = Warmmiete − Nebenkosten
Fehlen die Nebenkosten in der Anzeige, rechne mit dem Betriebskostenspiegel: 2,67 Euro pro Quadratmeter und Monat sind der Durchschnitt, bis 3,68 Euro sind möglich, wenn alle Betriebskostenarten anfallen. Für eine 60-Quadratmeter-Wohnung sind das rund 160 Euro Nebenkosten im Monat - eine Warmmiete von 800 Euro entspricht dort also etwa 640 Euro Kaltmiete.
Wichtig: Ob Heizung und Warmwasser in den Nebenkosten enthalten sind, steht im Mietvertrag. Bei einer Gasetagenheizung rechnest du oft direkt mit dem Versorger ab - dann ist die ausgewiesene Warmmiete niedriger, als sie am Monatsende tatsächlich ist. Der Rechner oben nimmt dir die Umrechnung ab: Wähle einfach „Kaltmiete + Nebenkosten“ statt „Warmmiete“.
Hintergrundwissen: Mietpreise in Deutschland
Die durchschnittlichen Mietpreise in Deutschland unterscheiden sich je nach Stadt und Region erheblich. In München, Frankfurt und Stuttgart sind die Mieten am höchsten, während ostdeutsche Städte und ländliche Regionen deutlich günstiger sind. Für eine erste eigene Wohnung solltest du als Faustregel maximal 30 Prozent deines Nettoeinkommens für die Warmmiete einplanen.
Wichtig ist der Unterschied zwischen Kaltmiete und Warmmiete: Die Kaltmiete deckt nur die reine Raumnutzung ab. Hinzu kommen Nebenkosten für Heizung, Wasser, Müllabfuhr, Hausmeister und Gebäudeversicherung. Laut Betriebskostenspiegel 2024 des Deutschen Mieterbundes liegen die durchschnittlichen Betriebskosten bei 2,67 Euro pro Quadratmeter und Monat; wenn alle Betriebskostenarten anfallen, kann die zweite Miete bis zu 3,68 Euro pro Quadratmeter erreichen. Strom, Internet und der Rundfunkbeitrag kommen in der Regel noch zusätzlich obendrauf und sind nicht in der Warmmiete enthalten.
Häufig gestellte Fragen
Die Kaltmiete ist die reine Miete ohne Nebenkosten. Die Warmmiete umfasst die Kaltmiete plus Nebenkosten wie Heizung, Wasser, Müllabfuhr und Hausmeister. Strom und Internet kommen meist noch extra dazu.
Als Faustregel gilt: Die Warmmiete sollte maximal 30% deines Nettoeinkommens betragen. Bei 1.800 € netto wären das maximal 540 € Warmmiete. Bedenke auch zusätzliche Kosten wie Strom, Internet und Rundfunkbeitrag.
Nach der 30-Prozent-Regel sind das rund 600 € Warmmiete, die Obergrenze liegt bei etwa 700 € (35 Prozent). Strom, Internet und Rundfunkbeitrag kommen mit zusammen rund 70 bis 110 € monatlich noch dazu.
Warmmiete = Kaltmiete plus Nebenkosten. Fehlt die Angabe der Nebenkosten, kannst du mit dem Betriebskostenspiegel rechnen: 2,67 € pro Quadratmeter und Monat im Durchschnitt. Bei 60 Quadratmetern sind das rund 160 € - eine Warmmiete von 800 € entspricht dort also etwa 640 € Kaltmiete.
Rechne mit dem gemeinsamen Nettoeinkommen und denselben 30 Prozent: Bei 3.600 € zu zweit sind das rund 1.080 € Warmmiete, die Obergrenze liegt bei etwa 1.260 € (35 Prozent). Weil Küche, Bad und Heizung geteilt werden, sinkt die Miete pro Kopf gegenüber zwei Einzelwohnungen deutlich.
Nach der 30-Prozent-Regel sind das rund 450 € Warmmiete, die Obergrenze liegt bei etwa 525 € (35 Prozent). In teuren Städten reicht das meist nur für ein WG-Zimmer – rechne Strom, Internet und Rundfunkbeitrag mit 70 bis 110 € zusätzlich ein.
Ja. Der Rechner ist kostenlos, benötigt keine Anmeldung und keine E-Mail-Adresse. Die Berechnung läuft vollständig im Browser, es werden keine Eingaben an einen Server gesendet.
Laut Betriebskostenspiegel 2024 des Deutschen Mieterbundes liegen die durchschnittlichen Betriebskosten bei 2,67 € pro Quadratmeter monatlich. Wenn alle Betriebskostenarten anfallen, kann die zweite Miete bis zu 3,68 € pro Quadratmeter erreichen. Die genaue Höhe hängt von Region, Gebäude und Verbrauch ab.
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Deutscher Mieterbund
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