Wohn-Check 7 Fragen ca. 1 Minute

Wohn-Check: Wo stehst du gerade?

Sieben Fragen, dann bekommst du keine Punktzahl, sondern eine Lagebeschreibung: in welcher Phase du steckst, welche drei Schritte als Nächstes wirklich anstehen, was dein Budget hergibt und welche Fehler dich genau jetzt am meisten kosten würden.

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Zuletzt aktualisiert:

Redaktionell geprüft

Faktenstand:

Prüfung: Wohnstarter24 Redaktion

Methodik: Die Budget-Einordnung nutzt die 30-Prozent-Regel (Warmmiete zu Nettoeinkommen, 35 Prozent als Obergrenze) sowie drei Kaltmieten Kaution nach §551 BGB, eine Erstausstattungspauschale je Wohnform und rund 400 Euro Umzugskosten. Richtwerte zur Orientierung, keine Finanzberatung.

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Deine 3 nächsten Schritte

Weil du das angegeben hast

Deine Budget-Einordnung

Warmmiete-Richtwert

Kaution

Startkosten gesamt

Kaution + Erstausstattung + Umzug

Richtwerte auf Basis der 30-Prozent-Regel und deiner Angaben – keine Finanzberatung. Genauer wird es mit dem Mietpreis-Rechner und dem Umzugskosten-Rechner.

Die 3 teuersten Fehler in dieser Phase

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Die 7 Fragen im Wohn-Check

Gefragt wird nur, was die Empfehlung tatsächlich verändert. Alles andere wäre Deko.

  1. 1. Wo stehst du gerade?

    Nimm das, was heute stimmt – nicht das, was du dir wünschst.

    • Ich suche noch eine Wohnung
    • Ich habe eine Zusage oder den Vertrag
    • Der Umzug steht konkret an
    • Ich bin schon eingezogen
  2. 2. Wie willst du wohnen?

    Das entscheidet über Kosten, Vertrag und darüber, was schiefgehen kann.

    • Allein
    • In einer WG
    • Zusammen mit Partner:in
    • Weiß ich noch nicht
  3. 3. Wie viel Geld hast du im Monat netto zur Verfügung?

    Gehalt, BAföG, Unterhalt, Kindergeld – alles zusammen.

    • Unter 900 €
    • 900 bis 1.300 €
    • 1.300 bis 1.900 €
    • Über 1.900 €
  4. 4. Wie viel hast du für Kaution und Erstausstattung zur Seite?

    Nur das, woran du wirklich rankommst – kein Dispo.

    • So gut wie nichts
    • 500 bis 1.500 €
    • 1.500 bis 3.000 €
    • Mehr als 3.000 €
  5. 5. Wann ziehst du ein?

    • In weniger als 4 Wochen
    • In 1 bis 2 Monaten
    • In 3 bis 6 Monaten
    • Noch offen oder schon passiert
  6. 6. Was fühlt sich gerade am meisten wie ein Problem an?

    Nur eins. Das, woran du abends hängen bleibst.

    • Ich bekomme keine Zusage
    • Ich weiß nicht, ob ich mir das leisten kann
    • Papierkram, Verträge und Fristen
    • Der Umzug selbst
    • Die Wohnung ist leer und ich weiß nicht, wo ich anfangen soll
    • Der Alltag: Haushalt, Kochen, Wäsche
  7. 7. Ist das deine erste eigene Wohnung?

    • Ja, die erste
    • Nein, ich bin schon mal umgezogen

Die 6 Ergebnistypen

Der Wohn-Check sortiert dich in eine dieser sechs Phasen ein. Wenn du dir die Fragen sparen willst: such dir die Beschreibung, die auf dich passt, und nimm die Schritte darunter.

Suchmodus Phase 1 von 4

Suchmodus

Du hast noch keine Wohnung, und damit ist alles andere erstmal Theorie. Was jetzt zählt, sind zwei Dinge: eine realistische Preisobergrenze und Unterlagen, die vollständig sind, bevor die erste Besichtigung ansteht. Wer beim Termin die SCHUFA nachreichen muss, verliert gegen den, der sie dabeihat.

Die 3 nächsten Schritte

  1. Mietpreis-Rechner Leg zuerst die Obergrenze fest. Ohne Zahl im Kopf besichtigst du Wohnungen, die du dir nicht leisten kannst.
  2. SCHUFA-Auskunft beantragen Die kostenlose Datenkopie dauert Tage bis Wochen. Beantrage sie heute, nicht wenn die Wohnung schon weg ist.
  3. Checkliste Wohnungsbesichtigung Was du in 20 Minuten vor Ort prüfen kannst. Schimmel und Zugluft siehst du nur, wenn du danach suchst.

Die teuersten Fehler in dieser Phase

  • Ohne vollständige Mappe zur Besichtigung gehen. Die Wohnung ist in Stunden vergeben, deine Unterlagen brauchen Tage.
  • Nur auf die Kaltmiete schauen. Warm liegt in der Regel 25 bis 35 Prozent darüber.
  • Aus Zeitdruck zusagen. Ein schlechter Mietvertrag begleitet dich Jahre, die Wohnungssuche nur Wochen.
WG-Suche Phase 1 von 4

WG-Suche

Du suchst ein WG-Zimmer, und das ist ein anderes Spiel als eine eigene Wohnung: Du bewirbst dich bei Menschen, nicht bei einer Hausverwaltung. Günstiger ist es meistens, dafür hängt viel am Vertragsmodell und an den Leuten. Beides klären, bevor du zusagst.

Die 3 nächsten Schritte

  1. WG finden Wo du suchst und wie eine Anfrage aussieht, die nicht nach Copy-Paste klingt.
  2. WG-Mietvertrag-Modelle Hauptmieter, Untermieter oder alle im Vertrag – davon hängt ab, wer haftet und wer dich rauswerfen kann.
  3. WG-Casting Das Casting entscheidet, nicht deine Gehaltsabrechnung. Was du fragen und was du lassen solltest.

Die teuersten Fehler in dieser Phase

  • Das Vertragsmodell nicht klären. Als Untermieter ohne schriftlichen Vertrag hast du praktisch keinen Kündigungsschutz.
  • Nebenkosten und Putzplan mündlich regeln. Genau daran zerlegen sich WGs nach drei Monaten.
  • Die WG nach dem Zimmer aussuchen statt nach den Leuten. Das Zimmer streichst du um, die Mitbewohner nicht.
Vertrag auf dem Tisch Phase 2 von 4

Vertrag auf dem Tisch

Du hast die Zusage, der schwierigste Teil liegt hinter dir. Jetzt entscheidet sich, ob der Start teuer wird: Kaution, Kündigungsfrist der alten Wohnung und Schönheitsreparaturen stehen in dem Vertrag, den du gleich unterschreibst. Einmal in Ruhe lesen ist billiger als jede spätere Diskussion.

Die 3 nächsten Schritte

  1. Mietvertrag verstehen Die Klauseln, die wirklich Geld kosten – und welche davon unwirksam sind.
  2. Einzugskosten-Rechner Kaution, erste Miete, Umzug und Erstausstattung in einer Summe. Das ist der Betrag, der auf einmal weg ist.
  3. Umzug-Checkliste 42 Aufgaben in 5 Phasen. Der Umzug fängt jetzt an, nicht in der Woche davor.

Die teuersten Fehler in dieser Phase

  • Unterschreiben, ohne die Kündigungsfrist der alten Wohnung geprüft zu haben. Doppelte Miete ist der teuerste Anfängerfehler.
  • Kaution bar zahlen ohne Quittung. Sie gehört auf ein getrenntes Kautionskonto und darf höchstens drei Kaltmieten betragen.
  • Das Übergabeprotokoll der alten Wohnung überspringen. Ohne Protokoll diskutierst du später über Schäden, die es nie gab.
Umzugsmodus Phase 3 von 4

Umzugsmodus

Der Termin steht, ab hier ist es Logistik. Der Umzug selbst ist selten das Problem – teuer wird, was danebenliegt: Transporter zu spät gebucht, Strom nicht angemeldet, Zählerstände nicht fotografiert. Arbeite nach Zeitphasen ab, nicht nach Lust.

Die 3 nächsten Schritte

  1. Umzug-Checkliste Nach Zeitphasen sortiert, damit nichts auf den letzten Drücker liegen bleibt.
  2. Umzugskosten-Rechner Selbst machen oder Firma? Rechne es einmal durch, bevor du Helfer einlädst.
  3. Kartonbedarf-Rechner Zu wenig Kartons kostet dich einen halben Umzugstag. Faustregel: 1,5 bis 2 pro Quadratmeter.

Die teuersten Fehler in dieser Phase

  • Strom und Internet zu spät anmelden. Ohne Anmeldung sitzt du am Einzugstag im Dunkeln, Internet dauert bis zu sechs Wochen.
  • Den Transporter kurzfristig buchen. Zum Monatsende ist in jeder größeren Stadt alles weg.
  • Zählerstände nicht ablesen und fotografieren. Sonst zahlst du den Verbrauch der Vormieter mit.
Leere Wohnung Phase 4 von 4

Leere Wohnung

Du bist drin, und die Wohnung ist leer. Der häufigste Fehler jetzt: in einem Rutsch alles kaufen. Nach drei Wochen weißt du deutlich besser, was du wirklich brauchst. Kauf zuerst, was du täglich benutzt, und lass den Rest warten.

Die 3 nächsten Schritte

  1. Erste-Wohnung-Checkliste Nach Raum sortiert und nach Muss, Sollte, Kann. Filter auf Muss stellen und erstmal nur das kaufen.
  2. Erste Wohnung einrichten In welcher Reihenfolge du einrichtest, damit du nicht dreimal umstellst.
  3. Grundausstattung Küche Was du wirklich brauchst, um zu kochen. Es ist deutlich weniger, als die meisten Listen behaupten.

Die teuersten Fehler in dieser Phase

  • Alles auf einmal kaufen. Was du nach drei Wochen immer noch vermisst, brauchst du wirklich.
  • Große Möbel ohne Maßband bestellen. Sofa, Bett und Kühlschrank müssen durchs Treppenhaus passen, nicht nur ins Zimmer.
  • An Matratze und Pfanne sparen. Beides benutzt du täglich und ersetzt es sonst nach einem Jahr.
Angekommen Phase 4 von 4

Angekommen

Du wohnst. Was jetzt kommt, ist kein Projekt mehr, sondern Routine: Wäsche, Essen, Nebenkosten, Rundfunkbeitrag. Genau hier verlieren die meisten Geld – nicht spektakulär, sondern in kleinen Beträgen jeden Monat.

Die 3 nächsten Schritte

  1. Budget-Rechner Einmal aufschreiben, was monatlich rausgeht. Die meisten unterschätzen es um 150 bis 250 Euro.
  2. Nebenkostenabrechnung prüfen Jede zweite Abrechnung ist fehlerhaft. Du hast 12 Monate Zeit zu widersprechen.
  3. Wäsche waschen Der Guide, der die meisten Kleidungsstücke rettet: Symbole, Temperaturen, richtig sortieren.

Die teuersten Fehler in dieser Phase

  • Den Rundfunkbeitrag ignorieren. Er kommt trotzdem, dann rückwirkend ab Einzugsdatum.
  • Die Nebenkostenabrechnung ungeprüft zahlen. Nach 12 Monaten ist der Widerspruch verfallen.
  • Kein Haushaltsbudget führen und am 20. jedes Monats überrascht sein.

Wie das Ergebnis zustande kommt

Kein Persönlichkeitstest, keine Punkte. Die erste Frage bestimmt die Phase, die zweite spaltet die Wohnungssuche in „allein“ und „WG“ auf, und wer schon eingezogen ist, landet je nach größtem Problem bei Leere Wohnung oder Angekommen. Die restlichen Fragen bestimmen die Budget-Einordnung, den Hinweis zum Zeitdruck und ein bis zwei zusätzliche Empfehlungen.

Die Budget-Einordnung rechnet mit der 30-Prozent-Regel: die Warmmiete sollte rund 30 Prozent deines Nettoeinkommens nicht überschreiten, 35 Prozent gelten als Obergrenze. Für die Startkosten kommen drei Kaltmieten Kaution, eine Pauschale für die Erstausstattung je nach Wohnform und rund 400 Euro Umzugskosten dazu. Das sind Richtwerte, keine Finanzberatung.

Deine Antworten stehen kodiert hinter der Raute im Link, zum Beispiel /wohn-check/#a=1-2-3-2-1-2-1. Jede Zahl ist die Nummer der gewählten Antwort, in der Reihenfolge der Fragen oben. Wer den Link öffnet, sieht sofort dasselbe Ergebnis – ohne dass irgendwo etwas gespeichert wird. Zusätzlich merkt sich dein Browser den Fortschritt lokal, damit ein Abbruch nicht alles kostet.

Häufige Fragen zum Wohn-Check

Was ist der Wohn-Check?

Ein kurzes Diagnose-Quiz mit 7 Fragen. Am Ende steht keine Punktzahl, sondern eine Einordnung: in welcher der 6 Phasen rund um die erste eigene Wohnung du steckst, welche 3 Schritte als Nächstes anstehen, was dein Budget hergibt und welche Fehler in genau dieser Phase am teuersten sind.

Wie lange dauert der Wohn-Check?

Etwa eine Minute. 7 Fragen mit jeweils 2 bis 6 Antwortmöglichkeiten, eine Frage pro Bildschirm. Du kannst jederzeit zurückgehen und eine Antwort ändern.

Werden meine Antworten gespeichert oder verschickt?

Deine Antworten bleiben auf deinem Gerät. Sie landen im localStorage des Browsers, damit ein Abbruch nicht alles verliert, und zusätzlich in der Adresszeile. Es gibt keinen Server, keine Anmeldung, keine E-Mail-Abfrage und keine Cookies. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Kann ich mein Ergebnis teilen?

Ja. Die Antworten stehen kodiert im Link hinter der Raute, zum Beispiel /wohn-check/#a=1-2-3-2-1-2-1. Wer den Link öffnet, sieht direkt dasselbe Ergebnis. Auf der Ergebnisseite gibt es einen Button, der den Link in die Zwischenablage kopiert.

Wie genau ist die Budget-Einordnung?

Es sind Richtwerte, keine Finanzberatung. Grundlage ist die 30-Prozent-Regel: die Warmmiete sollte rund 30 Prozent des Nettoeinkommens nicht überschreiten, 35 Prozent gelten als Obergrenze. Für die Startkosten rechnen wir mit drei Kaltmieten Kaution, einer Pauschale für die Erstausstattung je nach Wohnform und rund 400 Euro Umzugskosten. Genauer wird es mit dem Mietpreis-Rechner und dem Umzugskosten-Rechner.

Was mache ich, wenn keine Antwort richtig passt?

Nimm die Antwort, die am ehesten stimmt. Der Wohn-Check sortiert dich in eine Phase ein, er berechnet nichts, was auf den Euro genau stimmen müsste. Wichtig ist vor allem die erste Frage – sie bestimmt, welche Empfehlungen du bekommst.

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