WG-Kosten-Rechner: Miete nach Zimmergröße
Teile die Miete fair in deiner WG auf – nach Zimmergröße inklusive Gemeinschaftsflächen, gleichmäßig, oder mit Zuschlag für das schönere Zimmer.
Redaktionell geprüft
Faktenstand:
Prüfung: Wohnstarter24 Redaktion
Methodik: Der Rechner verteilt Wohn- und Gemeinschaftsflächen rechnerisch und gewichtet Zimmer optional per Zu- oder Abschlag; Rundfunkbeitrag und WG-Hinweise wurden mit rundfunkbeitrag.de abgeglichen.
Wohnungsdaten
Mitbewohner ()
Wofür ist der Zuschlag?
Zwei gleich große Zimmer sind selten gleich gut. Mit dem Zuschlag zählt ein Zimmer so, als wäre es größer – z. B. +10 % für Balkon oder eigenes Bad, +5 % für Südseite oder Erker, −10 % für ein Durchgangs- oder Nordzimmer. Die Gesamtmiete bleibt dabei immer gleich: Was einer mehr zahlt, zahlen die anderen weniger.
Lass die Felder auf 0, wenn du rein nach Quadratmetern teilen willst.
Aufteilung
| Name | Zimmer | Zuschlag | Anteil | Miete/Monat |
|---|---|---|---|---|
| m² | % € | % | € | |
| Gesamt | m² | 100% | € |
Zimmer: m²
Anteil: %
€
pro Monat
Faire Mietaufteilung in der WG
Bei der anteiligen Aufteilung zahlt jeder nach seiner persönlichen Fläche (Zimmer + Anteil an Gemeinschaftsräumen). Das ist besonders fair, wenn die Zimmer unterschiedlich groß sind. Die gleichmäßige Aufteilung eignet sich, wenn alle Zimmer ähnlich groß sind.
Tipps für die WG-Kostenaufteilung
- Nebenkosten: Strom, Internet und Rundfunkbeitrag werden oft extra nach Kopf geteilt
- Schriftlich festhalten: Halte die Aufteilung im Untermietvertrag oder einer WG-Vereinbarung fest
- Gemeinschaftskasse: Ein gemeinsames Konto für Miete und Nebenkosten vereinfacht die Abrechnung
- Balkon/Terrasse: Bei exklusiver Nutzung sollte die Fläche anteilig dazugerechnet werden
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So funktioniert der WG-Kosten-Rechner
Der WG-Kosten-Rechner hilft dir, die Miete und Nebenkosten fair unter allen Mitbewohnern aufzuteilen. Gib die Gesamtmiete (warm) ein, trage die Quadratmeter der Gemeinschaftsflächen wie Küche, Bad und Flur ein und füge alle Mitbewohner mit ihren jeweiligen Zimmergrößen hinzu.
Du kannst zwischen zwei Verteilungsmodi wählen: Bei der anteiligen Aufteilung nach Quadratmetern zahlt jeder entsprechend seiner persönlichen Fläche, wobei Gemeinschaftsräume gleichmäßig verteilt werden. Das ist besonders fair, wenn die Zimmer unterschiedlich groß sind. Die gleichmäßige Aufteilung teilt den Gesamtbetrag einfach durch die Anzahl der Bewohner und eignet sich, wenn alle Zimmer ähnlich groß sind.
Beispielrechnung: 3er-WG mit 1.200 € Warmmiete
Eine 90-m²-Wohnung, 1.200 € warm, drei Zimmer mit 20, 16 und 12 m². Küche, Bad und Flur machen zusammen 42 m² Gemeinschaftsfläche aus. Jede Person bekommt 14 m² Gemeinschaftsfläche angerechnet (42 ÷ 3).
| Person | Zimmer | + Gemeinschaft | Anteil | Miete |
|---|---|---|---|---|
| Anna | 20 m² | 34 m² | 37,8 % | 453,33 € |
| Ben | 16 m² | 30 m² | 33,3 % | 400,00 € |
| Clara | 12 m² | 26 m² | 28,9 % | 346,67 € |
| Gesamt | 48 m² | 90 m² | 100 % | 1.200,00 € |
Bei gleichmäßiger Aufteilung würde jeder 400 € zahlen. Clara zahlt nach Quadratmetern also 53 € weniger, Anna 53 € mehr – bei acht Quadratmetern Unterschied ein sinnvoller Ausgleich.
Beispiel mit Zuschlag: das schönere Zimmer
Jetzt haben Anna und Ben beide 16 m², aber Annas Zimmer hat einen Balkon und Südlage. Reine Quadratmeter würden beide gleich behandeln – mit einem Zuschlag von 10 % auf Annas Zimmer zählt es so, als hätte es 17,6 m².
| Person | Zimmer | Zuschlag | Gewichtet | Miete | Differenz |
|---|---|---|---|---|---|
| Anna (Balkon, Südseite) | 16 m² | +10 % | 17,6 m² | 421,33 € | +21,33 € |
| Ben | 16 m² | 0 % | 16 m² | 400,00 € | 0,00 € |
| Clara (Durchgangszimmer) | 16 m² | −10 % | 14,4 m² | 378,67 € | −21,33 € |
| Gesamt | 48 m² | – | 48 m² | 1.200,00 € | 0,00 € |
Wichtig: Die Gesamtmiete bleibt exakt gleich. Der Zuschlag verschiebt nur, wer welchen Anteil trägt. Übliche Größenordnungen in WGs: 5 % für Südseite, Erker oder großes Fenster, 10 % für Balkon oder eigenes Bad, 10 bis 15 % Abschlag für Durchgangszimmer, Zimmer ohne Fenster zum Hof oder Räume direkt neben dem Bad. Entscheidend ist nicht die perfekte Zahl, sondern dass alle sie vorher akzeptieren und ihr sie schriftlich festhaltet.
Hintergrundwissen: Kosten fair aufteilen in der WG
Es gibt verschiedene Methoden, um WG-Kosten aufzuteilen. Die gängigste ist die Aufteilung nach Zimmergröße in Quadratmetern: Wer ein größeres Zimmer bewohnt, zahlt proportional mehr. Manche WGs teilen auch nach Einkommen auf, sodass Mitbewohner mit höherem Gehalt einen größeren Anteil übernehmen. Die einfachste Variante ist die gleichmäßige Aufteilung, die aber nur bei ähnlich großen Zimmern wirklich fair ist.
Zu den typischen geteilten Kosten gehören Miete, Nebenkosten, Internet und der Rundfunkbeitrag, der pro Wohnung nur einmal anfällt. Auch Putzmittel und Toilettenpapier werden üblicherweise aus einer Gemeinschaftskasse bezahlt. Individuelle Kosten wie persönliche Versicherungen oder eigene Stromverbraucher bleiben dagegen Sache jedes Einzelnen. Eine schriftliche Vereinbarung über die Kostenaufteilung verhindert Streit und schafft Klarheit für alle Beteiligten.
Häufig gestellte Fragen
Die fairste Methode ist die Aufteilung nach Zimmergröße in Quadratmetern. Gemeinsam genutzte Räume wie Küche und Bad werden gleichmäßig verteilt. Alternativ kann man auch nach Einkommen aufteilen.
Typische geteilte Kosten sind: Miete, Nebenkosten, Internet, Rundfunkbeitrag, Putzmittel und Toilettenpapier. Strom wird oft über einen gemeinsamen Zähler geteilt. Lebensmittel können geteilt oder separat gekauft werden.
Pro Wohnung fällt nur ein Rundfunkbeitrag von 18,36 € monatlich an, egal wie viele Personen dort wohnen. In der WG wird dieser Betrag gleichmäßig unter allen Bewohnern aufgeteilt.
Zähle zur eigenen Zimmerfläche den anteiligen Gemeinschaftsbereich hinzu (Küche, Bad und Flur geteilt durch die Anzahl der Bewohner) und teile das Ergebnis durch die Gesamtwohnfläche. Dieser Prozentsatz mal Warmmiete ergibt deinen Anteil. Beispiel: 20 m² Zimmer, 42 m² Gemeinschaft bei 3 Personen, 90 m² Gesamtfläche → (20 + 14) / 90 = 37,8 % → bei 1.200 € Warmmiete 453,33 €.
Üblich sind 5 % für Südseite, Erker oder ein besonders großes Fenster und 10 % für Balkon oder eigenes Bad. Umgekehrt sind 10 – 15 % Abschlag für Durchgangszimmer oder Räume direkt neben dem Bad verbreitet. Der Rechner setzt das auf die Zimmerfläche um: Bei +10 % zählt ein 16-m²-Zimmer wie 17,6 m². Die Gesamtmiete bleibt dabei gleich – es verschiebt sich nur, wer welchen Anteil trägt.
Ja. Küche, Bad, Flur und Balkon sind Gemeinschaftsflächen und werden gleichmäßig auf alle verteilt, weil alle sie gleich nutzen. Nur die privaten Zimmer werden individuell gewichtet. Ließe man Gemeinschaftsflächen weg, würden große Zimmer unverhältnismäßig stark belastet.
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